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10. Dezember 2009
Kategorie: Pressemitteilungen

Hör-Wesen zu Besuch in Magdeburg: Ausstellung mit Kunstobjekten hörgeschädigter Kinder bei der Gilgert Hörakustik am Domplatz 12

Was ist ein „Hör-Wesen“? – Eine Frage, auf die hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines kreativen Projektes Antwort fanden. In einer „Hör-Wesen-Werkstatt“, die der Hörgeräte-Hersteller ReSound organisierte, schufen sie kleine Kunstfiguren, die das Hören versinnbildlichen.

Mehr als 50 phantastische, witzige oder auch nachdenklich stimmende Wesen entstanden und werden nun im Rahmen einer bundesweiten Wanderausstellung der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Von Oktober bis Mitte November waren die Arbeiten des kreativen Projektes auch in Magdeburg zu erleben. – Vier Wochen lang bewohnten sie die Schaufenster der Gilgert Hörakustik am Domplatz 12.

Ein Elefanten-Baby, das durch sein Rüsselrohr trompetet; ein hellhöriges Haus, das Beine hat, damit es vor dem Straßenlärm davon laufen kann; Hörgeräte-Vögel und Hörgeräte-Männchen; ein grüner Radio-Alien mit Antennen-Ohren… – mehr als 50 originelle, witzige oder auch nachdenklich stimmende Hör-Wesen entstanden in der „Hör-Wesen-Werkstatt“, die der Hersteller ReSound im vergangenen Jahr gemeinsam mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen durchführte.

Die Werkstatt bot Schülern der 4. bis 12. Klasse reichlich Gelegenheit, eigene Ideen zu entwickeln und künstlerisch umzusetzen. Neben fachkundiger Hilfe stand den Teilnehmern eine Vielzahl an gestalterischen Techniken, an Werkzeugen und Materialien zu Verfügung, aus denen sie nach Herzenslust auswählen konnten. In den vergangenen Wochen waren die Arbeiten auch in Magdeburg zu bewundern - im Fachgeschäft der „Gilgert – ästhetische Hörakustik“ am Domplatz 12.

„Als Service-Anbieter für gutes Hören liegen uns Aktivitäten mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen ganz besonders am Herzen“, so Hörakustiker-Meister Andreas Gilgert. „Mit ihren Arbeiten geben die Kinder lebendige Einblicke in ihren Alltag, in ihre Phantasien und Träume. Wir haben uns sehr gefreut, dass viele kleine und große Besucher kamen, um unsere Ausstellung zu sehen. Die Kunstobjekte regten sie vielfältig zum Nachdenken über die Bedeutung des Hörens an.“



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